Seminar: Ethnologie und Literatur 1

Universität Zürich, Frühlingssemester 2012
Dr. David Signer
PD Dr. Jürg von Ins
Völkerkundemuseum der Universität Zürich
Mittwoch 14-16 Uhr

Die Anfänge der Ethnologie gehen auf literarische Reiseberichte (Tacitus, Caesar, ibn Battuta) zurück, die zwischen Beschreibung und Fiktion (Marco Polo) nicht immer klar unterscheiden. Nach der Entwicklung spezifisch ethnologischer Forschungsmethoden und Darstellungsweisen wird die Disziplin weiterhin von literarischen Produktionen begleitet – einerseits in Form tagebuchartiger Aufzeichnungen der Forscher selbst (Lévi-Strauss, Malinowski, Nizan, Leiris),  andererseits in Gestalt von Romanen, Novellen und Gedichten (Kipling, Conrad, Lorca) von Schriftstellern. Auch der Reisebericht (Artaud, Lindqvist, Fichte, Barley) hat sich als Genre bis heute gehalten.
In der Veranstaltung wird einerseits Belletristik auf ihre ethnologische Relevanz hin befragt, andererseits werden ethnologische Werke als „Literatur“, das heisst unter dem Aspekt von Schreibweise, Rhetorik, genrespezifischer Struktur, Zeitgeist und Autorenbiografie gelesen. Ein besonderes Augenmerk wird auf Werke gelegt, die sich eindeutigen Genrezuordnungen entziehen – Castaneda, Papalagi, literarische Reportage, Trivialliteratur (Corinne Hofmann).

Das Seminar ist als dreisemestriger Zyklus angelegt. Thematische und regionale Schwerpunkte ergeben sich aufgrund der Kompetenzhorizonte der Dozierenden, der politischen Aktualität und der Interessen der Teilnehmenden.

Wir bitten die Studierenden, vorbereitend zwei Werke aus der Literaturliste zu lesen und uns diese Titel spätestens eine Woche vor Beginn der Veranstaltung zu melden an juergvonins@gmail.com

Bild oben: La caravane de Marco Polo, 1375, Quelle: Wikipedia

LITERATURLISTE

Reader/Theoretische Grundlagenwerke

Friedrich Nietzsche 1988 (1873). Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne, in: KSA I:873-690

J. Clifford/G. Marcus 1986: Writing Culture; the poetics and politics of ethnography, Berkeley

James Clifford 1988: Über ethnographische Autorität. In: Trickster 16. München.

Clifford Geertz 1987: Dichte Beschreibung. Bemerkungen zu einer deutenden Theorie von Kultur. In: Dichte Beschreibung. Frankfurt a/M.

Eberhard Berg/ Martin Fuchs 1999: Kultur, soziale Praxis, Text. Frankfurt a.M.

Kea. Zeitschrift für Kulturwissenschaften. Ausgabe 12, 1999. „Der teilnehmende Leser… Erkundung zwischen Ethnologie und Literatur“ (Aufsätze zu Fichte, Leiris, Chatwin etc.)

Stephen A. Tyler 1991: Das Unaussprechliche. Ethnographie, Diskurs und Rhetorik in der postmodernen Welt. Trickster, München.

Hans-Jürgen Heinrichs 1989: Fenster zur Welt. Positionen der Moderne. Athenäum, Frankfurt a. M.

Romane

Tschingis Aitmatow 1962: Dshamilja, Frankfurt a.M.

Aravind Adiga 2010: Der weisse Tiger. München.

Nicolas Bouvier 2002: Der Skorpionfisch. Zürich.

Gregory David Roberts 2003: Shantaram, München

Ibrahim al-Koni 2009: Das Herrscherkleid, Basel

Mariama Bâ 2002: Ein so langer Brief, Berlin

Nigel Barley 1989: Die Raupenplage. Von einem, der auszog, Ethnologie zu betreiben. Stuttgart.

Paul Bowles 2000: Istikhara, Anaya, Medagan und die Medaganat. In: Gesammelte Erzählungen 1. München

T.C. Boyle 1992: Wassermusik (Mungo Park), Reinbek

Bruce Chatwin 1990: Traumpfade. Der Vizekönig von Ouidah, Frankfurt a.M.

Gérard Chenet 2009: Transes vaudoun d’Haiti pour Amélie chérie. Paris

J. M. Coetzee 2003: Schande. Frankfurt am Main.

Maryse Condé 2004: Segu. Frankfurt am Main.

Joseph Conrad 1992: Das Herz der Finsternis. Zürich.

Hubert Fichte 2006: Der Platz der Gehenkten. Frankfurt a.M.

Rudyard Kipling 1901: Kim, http://www.gutenberg.org/ebooks/2226

Montesquieu 1885 (1721): Persische Briefe, Leipzig

Eduard Douwes Dekker (Multatuli) 1948 (1860): Max Havelaar oder die Kaffeeauktionen der Holländischen Handelsgesellschaft, Berlin

David Signer 2010: Die nackten Inseln, Zürich

Elenore Smith Bowen (Laura Bohannan) 1992: Rückkehr zum Lachen. Ein ethnologischer Roman. Reinbek bei Hamburg.

Wole Soyinka 2003: Aké. Zürich.

Mario Vargas Llosa 2011: Der Traum des Kelten, Frankfurt a.M.

Azar Nafisi 2005: Lolita lesen in Teheran, München

H.G. Wells 1974 (1898), Krieg der Welten, London

David Cameron 2007, Avatar, Drehbuch

Jürg von Ins 2011, Papa tabu – Die Heilung eines Prügelknaben in Afrika, Zürich

Ethnographien, Ethnologie, Wissenschaft

Kwame Anthony Appiah 2007: Der Kosmopolit. Philosophie des Weltbürgertums. München.

Vincent Crapanzano 1983: Tuhami, Stuttgart

Clifford Geertz 1987: Dichte Beschreibung. Bemerkungen zu einer deutenden Theorie von Kultur. In: Dichte Beschreibung. Frankfurt a.M.. Vgl. ebd.: Bemerkungen zum balinesischen Hahnenkampf. In: Dichte Beschreibung. Frankfurt a. M.

Al Imfeld 2011: Afrika als Weltreligion. Zwischen Vereinnahmung und Idealisierung.

Necla Kelek 2010: Himmelsreise. Mein Streit mit den Wächtern des Islam. Köln.

Michel Leiris 1934: Phantom Afrika, Paris

Claude Lévi-Strauss 1978: Traurige Tropen. Frankfurt a.M.

Bronislaw Malinowski 1985: Eine Tagebuch im strikten Sinne des Wortes, Frankfurt a/M. Und: Das Geschlechtsleben der Wilden in Nordwest-Melanesien 1983, Frankfurt a.M.

Fatima Mernissi 1989, Geschlecht, Ideologie, Islam, Zürich

Paul Scheffer 2008: Die Eingewanderten. Toleranz in einer grenzenlosen Welt. München.

Pinar Selek 2010: Zum Mann gehätschelt, zum Mann gedrillt. Männliche Identitäten. Berlin.

David Signer 2004: Die Ökonomie der Hexerei. Wuppertal

Von Ins 2004: Possession en France et au Sénégal, in: Julius Effenberger hrsg., De l’instinct théâtral, Paris

Reportagen, Reiseberichte, literarische Beschreibungen

Antonin Artaud 1992: Die Tarahumaras. In: Bernd Mattheus hrsg. Mexiko. München

Andrea Böhm 2011: Gott und die Krokodile. Eine Reise durch den Kongo. München.

Gaius Julius Caesar, Der Gallische Krieg

Elias Canetti 2009: Die Stimmen von Marrakesch. Frankfurt a.M.

Carlos Castaneda 1968: Die Lehren des Don Juan. Frankfurt a.M.

Isabelle Eberhardt 2004: Sandmeere, Reinbek bei Hamurg

Corinne Hofmann 2000: Die weisse Massai. München

Ibn Battuta 2010 (1355): Die Wunder des Morgenlandes, München

Ryszard Kapuscinksi 1999: Afrikanisches Fieber. Frankfurt a.M.

Sven Lindqvist 2002: Durch das Herz der Finsternis, Zürich

Federico García Lorca 2000: Poeta en Nueva York/ Dichter in New York, Frankfurt a.M.

V.S. Naipaul 2010: Afrikanisches Maskenspiel. Frankfurt a.M.

Cees Noteboom 2000: Notebooms Hotel. Frankfurt a. M.

Paul Nizan 1993 (1931). Aden. Die Wachhunde. Zwei Pamphlete. Vorwort Jean-Paul Sartre. Reinbek bei Hamburg

Chalid Al-Chamissi 2007: Im Taxi, Basel

Marco Polo 2003 (um 1300): Die Wunder der Welt. Die Reise nach China an den Hof des Kublai Khan. Frankfurt a.M.

Erich Scheurmann 1920: Der Papalagi. Rede des Südseehäuptlings Tuiavii aus Tiavea. Dazu: Horst Cain 1987: Tuiavii’s Papalagi. In:  HYPERLINK “http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hans-Peter_Duerr&action=edit&redlink=1″ \o “Hans-Peter Duerr (Seite nicht vorhanden)” Hans-Peter Duerr hrsg.: Authentizität und Betrug in der Ethnologie. Frankfurt a.M.

Peter Scholl-Latour 2003: Afrikanische Totenklage. Der Ausverkauf des Schwarzen Kontinents. München.

Annemarie Schwarzenbach 1990: Auf der Schattenseite. Reportagen und Fotografien. Basel.

P. Cornelius Tacitus 1972 (98): Germania, Stuttgart

K. von Scherzer 1861: Die Reise der österreichischen Fregatte Novara um die Erde, Wien

Maya Deren 1953: Divine Horsemen. The living Gods of Haiti. London/ New York

Fragen? Schreiben Sie an juergvonins@gmail.com

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Vortrag: Tanzend wird die Rede enden

Mein Vortrag im Forum Innovativ

TANZEND WIRD DIE REDE ENDEN

Mittwoch, 30. November 2011, 20:00-22:00 Uhr (Eintritt frei)

dok 18, Rote Fabrik, Zürich > Hinkommen

Der Ndëpp ist das Besessenheitsritual der Lebu, die in und um Dakar (Senegal) leben. Hunderte von Menschen strömen zusammen, um sieben Tage lang zu singen, zu tanzen, zu essen, zu opfern und den Geistern (Rab) neue Altäre zu pflanzen. Meist werden durch den Ndëpp psychische Störungen geheilt, die durch den Zusammenprall der Kulturen im Grossraum Dakar ausgelöst werden. Hier leben Senegalesen verschiedener Sprachgruppen, Franzosen, Chinesen, Amerikaner, Libanesen und Mauretanier, auf engstem Raum zusammen.

Ich lese dazu aus meiner ethnologischen Monografie Der Rhythmus des Rituals (2001) sowie aus meinem neuen Roman Papa tabu (2011, siehe weiter unten) und zeige einen längeren Ausschnitt aus einem Forschungsvideo, das ich 1993 im Senegal aufgenommen habe.

Zu Hause schauen
Die Veranstaltung wird live via Internet gestreamt. Klicken Sie am 30.11.11 um 20 Uhr hier:
USTREAM/forum-innovativ

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DRS1: Zufall, Schicksal oder Vorsehung?

Gestern durfte ich bei Radio DRS1 in der Sendung Treffpunkt auf die Frage “Glauben Sie an Zufälle?” Red und Antwort stehen.

Es war eine intergalaktische und wunderbare Erfahrung. Quasi.

Hören Sie selbst.

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Seminar: Ethnological and literary approaches to love

C.G. Jung Institut Küsnacht/ZH, Herbstsemester 2011/12

Dr. David Signer
PD Dr. Jürg von Ins

Seminar in englischer Sprache

14.02.12, 16:05 – 17:50 h
14.02.12, 18:05 – 19:50 h
15.02.12, 18:05 – 19:50 h
16.02.12, 18:05 – 19:50 h
17.02.12, 18:05 – 19:50 h

„Love is not a victory march, it is a cold and a broken hallelujah.“
Leonard Cohen

Weiterlesen (Literaturliste)

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Mein neues Buch: Papa tabu

Aus dem Klappentext:

‚Papa tabu’ erzählt die Lebensgeschichte des Religionswissenschafters Felix de Anesta, der in der Wohlstandsgesellschaft der 1960er Jahre aufwächst. Sein sozialer Vater bestraft ihn dafür, dass ein anderer Mann ihn gezeugt hat. Felix erlebt früh, dass er unerwünscht ist, weiss aber lange nicht warum. Geradezu magisch zieht er später weiteres Unheil an. Noch während dem Studium gerät er in die Untiefen geheimer Bruderschaften, später – als Leiter eines Forschungsprojekts – in die Fänge einer schweizerisch-ghanaischen Mafia. Zwar sucht er unbewusst zwischen Zürich, Elmina, Maputo und Dakar Heilung seiner Wunden, doch zieht er sich laufend neue zu. Da er jeden mag, der sich für ihn interessiert, und da er aufgrund seiner gesteigerten Sexualität jedem Lockvogel aufs Zimmer folgt, wird er allemal leicht zur Beute derer, die ihm ans Geld wollen. Erst nachdem er alles verloren hat, kann ein senegalesischer Besessenheitspriester ihn heilen, wodurch Felix auch seine eigene Heilkraft entdeckt.

In seinem Roman ‚Papa tabu’ bringt Jürg von Ins die fremde Welt afrikanischer Heiltraditionen ethnologisch kompetent und literarisch brillant zur Sprache. Vor allem aber lädt er den Leser ein, mit Felix de Anesta das Eigene im Fremden zu entdecken.

> Mehr Papa tabu.Vorschau (PDF, Verlagsprospekt)

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Buchbesprechungen

Schweizer Monat (von David Signer)

SPUREN (von Martin Frischknecht)

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Seminar: Ethnologie und Literatur Nordafrikas

Herbstsemester 2011-2012, Dr. David Signer/PD Dr. Jürg von Ins

Völkerkundemuseum der Universität Zürich

Mittwoch, 14.00-15.45 Uhr

Im vierten Teil der Veranstaltungsserie zum Thema „Ethnologie und Literatur“ widmen wir uns aus aktuellem Anlass dem regionalen Schwerpunkt Nordafrika. Wir beschäftigen uns mit frühen Reiseberichten (Herodot, Ibn Battuta), mit Untersuchungen sowohl von westlichen Ethnologen (Bourdieu, Gellner, Geertz, Crapanzano) wie von  einheimischen Sozialwissenschaftlerinnen (Mernissi, Sadaawi), mit arabischen Autoren (Machfus, Djebar, Ben Jelloun) wie auch mit reisenden Literaten (Canetti, Fichte, Bowles). Dabei klopfen wir einerseits belletristische Werke auf ihren ethnologischen Gehalt ab, und lesen andererseits ethnologische Werke unter dem Aspekt von Rhetorik, Schreibweise und Entstehungskontext als „Literatur“.

Wir bitten die Teilnehmenden, vorbereitend zwei Werke aus der Literaturliste zu lesen und uns diese Titel vor Semesterbeginn zu melden an  juergvonins@gmail.com. Im Rahmen der Veranstaltung werden die ausgewählten Autoren und ihre Werke vorgestellt.
Die Teilnehmenden können ergänzend zur Literaturliste auch eigene Titel vorschlagen.

Literaturliste

Folgende Titel sind bereits besetzt:
el-Saadawi (1980), Canetti (1995), Said (1981), Crapanzano (1983), ben Jelloun (beide 1992), al-Khamissi (2007), Machfus (beide), Choukri (1986), Fichte (2006) sowie Matar (2006; neu auf der Liste).
(Status 19.9. 12 Uhr)

Historische Schlaglichter
Platon, Phaidros
Jan Assmann 1992: Das kulturelle Gedächtnis, München.
Jan Assmann 1998: Moses der Ägypter, München.
Herodot 2001: Historien, Düsseldorf.
Augustinus 2009: Bekenntnisse, Stuttgart.
Muhammad ibn Battuta 2010: Die Wunder des Morgenlandes, München.
Christian R. Lange 2008: Der geheime Name Gottes, Mainz (über ibn Battuta).
Juan Vernet 1988: Die spanisch-arabische Kultur. Zürich.
Arnold Hottinger 2005: Die Mauren, Zürich.
Jürgen Osterhammel 2009: Die Verwandlung der Welt, München.
Sven Lindqvist 2002: Durch das Herz der Finsternis, Zürich.

Ethnologische Beiträge
Fritz Kramer 1987: Der rote Fez, Frankfurt a.M.
Nawal el Saadawi 1980: Tschador. Frauen im Islam. Bremen.
Fatima Mernissi 1989: Geschlecht, Ideologie, Islam. München.
Paul Rabinow 1977: Reflections on Fieldwork in Morocco. Berkeley.
Clifford Geertz 1991: Religiöse Entwicklungen im Islam. Beobachtet in Marokko und Indonesien. Frankfurt am Main.
Pierre Bourdieu 1979: Entwurf einer Theorie der Praxis, Frankfurt a.M. (v.a. Erster Teil, 3 Studien kabylischer Ethnologie)
Vincent Crapanzano 1983: Tuhami. Portrait eines Marokkaners. Stuttgart.
Vincent Crapanzano 1981: Die Hamadsa. Eine ethnopsychiatrische Untersuchung in Marokko. Stuttgart.
Ernest Gellner 1969: Saints of the Atlas. London
Edward Said 1981: Orientalismus. Frankfurt am Main.

Literarische Stimmen
Elias Canetti 1995: Die Stimmen von Marrakesch, Frankfurt a.M.
Isabelle Eberhardt 2004: Sandmeere, 2 Bde., Reinbek bei Hamburg
Albert Camus 1959 (1937): Licht und Schatten, Zürich
Albert Camus 2009 (1938): Hochzeit des Lichts. Impressionen am Rande der Wüste, Zürich
Antoine de Saint-Exupéry 1958: Wind, Sand und Sterne, Düsseldorf
Hubert Fichte 2006: Platz der Gehenkten. Roman. Frankfurt am Main.
Hans-Jürgen Heinrichs (1989): „Hubert Fichte – Die unendliche Geschichte der Empfindlichkeit“, in: Fenster zur Welt. Positionen der Moderne. Frankfurt am Main.
Louis Aragon 1963: Le fou d’Elsa, Paris
André Gide 2001: Der Immoralist. München.
Paul Bowles 1994: Himmel über der Wüste. München. / Bertolucci
Paul Bowles 2000: Istikhara, Anaya, Medagan und die Medaganat. In: Gesammelte Erzählungen 1. München
Tahar Ben Jelloun 1992: Sohn ihres Vaters. Reinbek bei Hamburg.
Tahar Ben Jelloun 1992: Die Nacht der Unschuld. Reinbek bei Hamburg.
Tahar Ben Jelloun 1989: Die tiefste der Einsamkeiten. Reinbek bei Hamburg.
Tajjib Salich 1998: Zeit der Nordwanderung. Basel
Nagib Machfus 2003: Der Rausch. Zürich.
Nagib Machfus 2003: Der letzte Tag des Präsidenten, Zürich
Gamal al-Ghitani 1996: Seini Barakat, Zürich
Assia Djebar 2004: Das verlorene Wort. Zürich.
Ibrahim al-Koni 2010: Das Herrscherkleid. Zürich.
Mohamed Choukri 1986: Das nackte Brot, München
Jehan Sadat 1991: Ich bin eine Frau aus Ägypten, Berlin
Jasmina Khadra (Muhammed Moulessehoul) 2008: Nacht über Algier. Berlin.
Khalid al-Khamissi 2007: Im Taxi, Basel
Hisham Matar 2007, Im Land der Männer, München

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