Das Buch der wahren Praktik in der göttlichen Magie von Abraham von Worms, vergleichende Textausgabe mit Kommentar, München 1988
Abraham von Worms lebte um das Jahr 1500. Wir kennen seine genauen Lebensdaten nicht. Wir können aufgrund seines Manuskripts nicht einmal ganz sicher entscheiden, ob er Jude oder Christ war. Abraham überliefert uns ein Ritual (mit reichem Kommentar) zur Invokation des persönlichen Schutzgeistes, den er sich als göttliches Selbst vorstellt. Um diese Begegnung auszuhalten, muss man eine Reihe ritueller Vorschriften einhalten. Eine davon ist, dass man in Gottesfurcht leben soll – schon Monate vor dem Ritualvollzug. Dann erst kann man in der richtigen Haltung – “demütig und kühn” ans Werk gehen. Abraham fragt nicht, ob es Gott gibt. Er sagt nur, es sei überlebenswichtig, an ihn zu glauben.
Mich fasziniert die integrative Kraft dieses Denkens. Ich geniesse den grossen Frieden, den Araham zwischen Männern und Frauen, Juden, Christen und Muslim stiftet. Umso absurder, dass ein Schweizer Esoteriker, der auch am Wikipedia-Beitrag zu Abraham von Worms mitgewirkt haben dürfte, seit dem Erscheinen meiner wissenschaftlich kritischen, vergleichenden Textausgabe anno 1988 nicht müde wird, ohne greifbare Agumente an dieser herumzunörgeln.
Alles, was er über mich und meine Publikation schreibt, ist falsch.
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From magic Speech to normative Text
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